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S P E Z I A L
Mit der Einführung von Windows XP entfacht Microsoft erneut den Krieg um Standards. So soll das neue Betriebssystem die Ton-Qualität von MP3-Files einschränken und so das Datei-Format des hauseigenen Windows Media Player stärken.
Diese Methode erinnert stark an die Einfürung des Microsoft WebBrowsers "Internet Explorer", der sich letztendlich deswegen so verbreitet hat, weil er dem Computer-Nutzer und potentiellen Surfer sofort nach der Installation von Windows bereitstand / bereitsteht. Und warum sich auf die Suche nach Alternativen machen, wenn man sofort und ohne irgendeinen Aufwand loslegen & lossurfen kann?
Somit verdankt Microsoft alleine der Trägheit und Faulheit seiner Nutzer die Etablierung seiner "Pseudo-Standards" (wie es übriges auch mit einer MS-Abwandlung von JavaScript versucht wurde - MS wurde gerichtlich dazu verurteilt, sich an den bestehenden SUN-Standard zu halten und diesen nachträglich zu implementieren).
Dass SO entstehende Standards (die sich nicht wegen ihrer technischen Überlegenheit sondern aufgrund der Vormachtstellung eines Anbieters durchsetzen) nicht unbedingt die nützlichsten sein müssen sondern den Nutzern auch aus wirtschaftlichen Gründen aufgezwungen werden können, ist ein wesentlicher Aspekt, der den mündigen Computer- / Windows-Benutzer dazu bewegen sollte, den Einsatz seiner Software zu überdenken und ihn an die Möglichkeit des (im Internet doch so einfachen) Downloads anderer - "fremder" - Software erinnern sollte.
Die falschen Standards im vernetzten Zeitalter (boomender Überwachung und Marktforschung) können die Privatsphäre erwiesenermassen gefährden (siehe: Sicherheitsrisiko FLASH und ActiveX).
Artikel:
[1] FutureZone
[1] Microsoft entfacht neuen Krieg um Standards
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