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 Internet: Zahlen & Fakten
TRENDS
 Die rasant fortschreitende Entwicklung des Internet, von benutzerfreundlicher, leistungsstarker Hard- und Software, die steigende Zahl der Nutzer und der immer höhere Anteil schneller Breitband-Anschlüsse (auch in Österreich) zeigen den deutlichen Trend hin zu noch mehr multimedialen Inhalten und Anwendungen.
In Österreich - aber nicht nur hierzulande - beginnt die Regierung, diese schnellen Internet-Verbindungen (DSL) zu fördern, um unsere Stellung in einer zukünftigen "Informations-Gesellschaft" zu verbessern. So sollen künftig bestimmte Einrichtungskosten und monatliche Gebühren steuerlich absetzbar sein.
Schon vor längerer Zeit wurde eine Fusionierung verschiedener Medien prognostiziert - also das Verschmelzen von Fernsehen, Radio und Computer-basierter Inhalte. Freizeit, die jedem zur Verfügung steht, wird in Zukunft anders aufgeteilt. So wird Studien zufolge tatsälich die Zeit, die zuvor in Fernsehen investiert wurde, heute eher zum Surfen im Internet verwendet.
Dank dem Vormarsch schnellerer Internet-Technologien finden immer mehr multimediale Inhalte ihren Weg ins Netz: So kann man vor allem auf Nachrichten-WebSites das Wachsen des Angebots von "Video-On-Demand" beobachten - also von mit Artikeln korrespondierenden Video-Clips, die Interessierten (manchmal nur Zahlenden) auf Abruf bereit gestellt werden. Viele Fernsehsender - die vor allem über die entsprechenden Ressourcen zur MedienProduktion und -Bearbeitung verfügen - haben das Internet als eine nützliche Plattform entdeckt, um ihren Sehern Vertiefendes oder Archiviertes - immer öfter in Bild und Ton - zur Verfügung zu stellen.
Früher oder später wird das Internet den Wünschen der Telekommunikations-
Industrie entsprechend mobil: Man wird mit modernen (UMTS-) Mobiltelefonen oder anderen tragbaren Geräten (PDAs) bequem und schnell von überall aus aktuelle Nachrichten lesen, Videos und Musik laden oder in Verzeichnissen blättern können - zum Beispiel, um den nächstgelegenen Augenarzt zu finden.
Zweifellos wird auch die Kommerzialisierung des Internet voranschreiten: Gratis-Angebote werden schwinden, noch mehr Unternehmen, auch Klein- und Mittelbetriebe werden beginnen, den "Cyberspace" als zusätzlichen Markt zu nutzen. Neue Strategien werden entwickelt, um sich erfolgreich gegen eine Überzahl an Konkurrenten zu behaupten. Hard- und Software-Unternehmen arbeiten jetzt schon an internet-fähigen Alltags-Geräten, die unser Leben erleichtern oder vereinfachen sollen.
Aber auch der Gesundheitssektor macht sich eine zunehemende Vernetzung unserer Umgebung zu nutzen: So sind leicht bedienbare Geräte zur Ferndiagnose und der Übertragung von Patientendaten längst in Entwicklung, teilweise sogar schon im Einsatz (besonders in abgelegenen Gegenden oder bei Risiko-Patienten, deren mehrmaliger Weg zur Kontrolluntersuchung zu weit oder aufwendig wäre).
Eine durch und durch vernetzte Zukunft steht uns bevor. Das mag nicht immer beruhigend wirken, auch eine steigende Kommerzialisierung des ursprünglich rein militärisch, dann wissenschaftlich frei genutzten Internet hat gravierende Nachteile für seine Benutzer. Tatsächlich aber wird das Internet noch mehr Teil unseres Alltags sein, die Bandbreite seiner Nutzer wird vielschichtiger - mit einem Wort: Die Gewöhnung an das vielseitige, immer leichter verfügbare Mittel zu Information und Unterhaltung wird steigen. Es wird wie das Fernsehen ein fixer Bestandteil unserer Medien-Landschaft. Und geht es nach dem Willen der Hard- und Software-Industrie, wird es irgendwann zum täglichen Begleiter, Ratgeber und allwissenden Informanten.
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